BOLIVIEN, La Paz-Copacabana-Kasani, 28.8.-5.9.17, 700km

 

33, QUEMADA (Grenze Chile) - LA PAZ - COPACABANA - KASANI (Grenze Peru)

 

33. Bericht, 28.8. - 4.9.17 
Vor 15 Monaten reisten wir über La Quiaca/ARG nach Bolivien ein, heute führt uns der Paso Chungará-Tambo Quemado von Chile her in die bolivianische Hochebene.  

Der sandige Zufahrtsweg macht es uns unmöglich in den NP Sajama (Vulcano Sajama 6’542m) zu fahren.

 

So sind wir bereits zwei Tage später in der 2,5 Mio Metropole La Paz/El Alto. 

 

 

Zwei Tage später sind wir in der 2,5 Mio Metropole La Paz/El Alto. 

La Paz/1'Mio EW, liegt auf 3’600m in einem 400m tiefen Canyon und ist Regierungssitz von Bolivien (Hauptstadt: Sucre). 

El Alto 1,5 Mio EW liegt von La Paz tiefstem Punkt 1000m höher, wo auf der trockenen Hochebene, auf über 4’000m die ärmere Bevölkerungsschicht wohnt. 

Wie andere Overlander wollen auch wir in La Paz im CH-Hotel/Camp Oberland stehen. Doch infolge eines Streiks bleibt uns die Zufahrt am Ankunftstag versperrt. Zum Glück…. - zwischen La Paz und El Alto, an der Laguna Achocalla finden wir auf einer grünen Matte neben zwei anderen Reisemobilen einen tollen Stellplatz.

In den nächsten fünf Tagen erkunden wir mit Minibus/Taxi die beiden Städte.

 

Die sehenswerte Kirche, San Francisco aus dem frühen 16 Jhd, liegt sehr zentral. Sowohl die riesige Markthalle wie auch an an den vielen offenen Marktstände gibt es ein Riesenangebot an Früchten und allem Möglichen; am skurillen Hexenmarkt lassen sich Indigene ihr Leben weissagen… 

Im ältesten Teil von La Paz, in Juaén streifen wir durch steile Gassen, bis uns die Füsse nur noch zur Teleferico mit den roten Gondeln (Hersteller A/CH) tragen. Wir werden mit einer herrlichen Aussicht auf La Paz belohnt.

 

Hier steigen wir um in die blauen Gondeln, die uns mitten über El Alto, die zweitgrösste Stadt Boliviens nach Santa Cruz, führen. Unter uns das Markttreiben, das Knäuel der Minibusse/Taxi, die  Transportmittel von La Paz/El Alto, das Wohngebiet sehen wir rund um uns.

 

Mit Petra und Pascal verbringen wir so manche schöne Stunden….. Pisco Sour, Wrestling/Choutas, Raclette und Schoggikuchen an meinem Geburtstag - bis sich unsere Wege trennen. Wir wünschen euch gute Fahrt in den Süden!

 

Mit riesigem Umweg infolge mehrtägiger Blockade erreichen wir den Titikakasee (in Aymar mit ‚k‘, titi=Puma/grosse Katze, kaka = grau). Ein erstes Highlight ist der Holzladekan, der uns über eine schmale Stelle des welthöchsten schiffbaren See, 3’800m bringt. 

 

Ein kleiner Pass führt uns in die touristische Stadt Copacabana, die ihren Namen für einen Stadtteil und Strand in Rio de Janeiro verlieh. 

 

Auch wir besuchen die bekannte Stadtkirche, bei welcher sich Bolivianer ihre Autos segnen lassen und so sich anscheinend die Autoversicherung sparen lässt…. Schön, den Touristen entfliehen zu können und am See ein Plätzchen zu finden. 

 

Am Vortag unseres Grenzübertrittes nach Peru steige ich am späteren Nachmittag noch bis zum Horca del Inca hinauf. Der Galgen wurde nicht für Hängen von Menschen genutzt sondern dort zeigte der Sonnenstand den Indigenen wichtige Daten an, wie Zeitpunkt des Aussäens usw.

 

weiterlesen --->> Peru/20  (in Arbeit)

 

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