2014/15 SPANIEN (ANDALUSIEN, NORDSPANIEN), 112 Tage /7500km 

8 Monate (4.11.14 - 3.7.15) durch Spanien / Marokko / Portugal

13.-26.6.15; 99.-112. Tag (1360 km) Santiago de Compostela - Lluarca - Santillana del Mar - Haro - Tafalla - Lumbier - Leyra (nahe Yesa); Boltana 

Kaum wach, wird losgefahren... heute wollen wir unseren Ferien-Camp suchen und nicht bei grösster Hitze unterwegs sein. Der 2. Camp entlang den Pyränen, in BOLTAÑA haben wir gefunden was wir suchen: Pool, grosszügige, individuelle Plätze, Schattenplätze, gute Sanitäreinrichtungen und Internet und Fahrradfahren ist auch für mich möglich....  Es ist unser letzter Halt in Spanien! Ende Woche fahren wir durch die Pyrenäen und durch Frankreich. Am 3. Juli sind wir in Basel, unsere 8-monatige Rundreise durch Spanien/Marokko/Portugal ist dann zu Ende.

22.-26.06.15; Boltaña

160km; CP; 16€; N 42. 64072 /  W 1.16570; ca 5 Tage           

Gemütlich geniessen wir das Sonntagsfrühstück und verlassen gegen 12 Uhr den Camp. Nach 30 km, bei  YESLA zweigen wir zum Monasterio da Leyra, einem Kloster aus dem 9. Jh ab; heute ist das Kloster auch ein Hotel und Restaurant. Hier stärken wir uns mit einem Riojo Crianza und Häppchen, dann nehmen wir bei 30 Grad den Aufstieg zum Fuente de San Virila in Angriff. Hier oben ist der erste Abt des Klosters beim Gesang einer Nachtigall eingeschlafen und erst nach 300 Jahre wieder erwacht. Über kleine umschlungene Wege, über grosse Steine führt uns der Weg zum moos'gen Felsabbruch, aus welchem Quellwasser fliesst, genügend um unsere Lippen zu netzen.

Ursula und Hans aus Brunnen berichteten uns in Santilla del Mar, dass sie im grossen Klostersaal fein und günstig gegessen haben...., wir gönnten uns die für uns teure Mahlzeit, geniessen das 3-Gang-Menue mit köstlichem Wein und gedenken San Virila.

21.06.15; Monasterio da Leyra, nahe Yesa 

35km; PP Kloster; €0; N 42.62142 / W 1.17247; 1 Tag      


Zügig verlassen wir unseren Übernachtungsplatz und fahren nach FOZ DE LUMBIER und  frühstücken auf dem PP, beim Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wir 'erklimmen' den Foz de Lumbier, dann führt ein steiler, schmaler Weg hinunter zum Rio Irani wo wir dann in die gut ausgebaute Route durch die tolle Schlucht einbiegen. Bei schönstem Wetter und guter Sicht können wir die Schluchtatmosphäre geniesen, spazieren durch zwei Tunnels, wo einst eine Eisenbahn fuhr, sehen gebannt den Geiern zu, die über uns hinweg segeln und immer wieder zu ihren in den Granitfelsen versteckten Nestern zurückkehren.

21.06.15; Lumbier 

50 km; CP Irani; € 22; N 42.65008 / W 1.31083; 1 Nacht      

Genug des Weines...., andere Naturerlebnisse rufen! In CORADO besichtigen wir die 36 versteinerten Fusstritte von fleischfressenden Dinosauriern, welche vor 120 Mio Jahren in diesem Gebiet lebten. Umringt von einem Hügelzug, dessen Gestein eine markante horizontale Linie bildet, erheben sich viele Kraterhügel, es ist ein ganz spezielles Landschaftsbild. Eindrücklich ist es, auf diesen Wegen zu gehen und sich in die Zeit zurückzuversetzen. 

Unser Weg geht weiter nach ALFARO, die Stadt der Weissstörche. Hier teilen sich mehr als 200 Störche das Kirchendach und die Kirchentürme. Grandios, wie diese Vögel ihre grossen Nester in alle Nischen einbetten. 

20.06.15; Tafalla           

260 km; PP; €0; N 42.52383 / W 1.67240; 1 Nacht      

Es geht nach HARO, in die Hauptstadt des Riojos. Der Name ist vom 'Rio Ojo', Nebenfluss des Ebro hergeleitet. Auf einer Gesamtfläche von rund 636 km2 Wein wird hier angebaut! Für unsere Übernachtungen wählen wir einen öffentlichen PP, nahe dem Erholungspark und verschaffen uns im Touristenbüro einen Überblick über die Bodegas.  Dann schlendern wir durch die Gassen, trinken erst einmal einen Kaffee im Café Suizo. In den Bodegas degustieren wir die verschiedenen Weinsorten: Crianza, Reserva und Gran Reserva und wissen danach, dass vorallem die Tempranillo-Traube den Riojo tinto ausmacht. Von Muga und Gonzales Cruzado bringen wir Weine mit in die Schweiz.

18./19.06.15; Haro (Riojo)     

210 km; PP; €0; N 42.57327 / W 2.86405; 2 Tage      

Wir freuen uns auf den Camp in San Vicente.... doch wir sind enttäuscht: Das Städtchen ist mehrere Kilometer entfernt und der Camping entspricht gar nicht unseren Erwartungen. Schnell geht es weiter...., zu schnell, ich vergesse nach der Besichtigung meine Schuhe vor dem Auto - blöd!  In  SANTILLIANA DEL MAR finden wir unseren CP: gute Sanitäreinrichtung, Waschmaschine mit Tumbler und wenige Gehmeter entfernt ein tolles historisches Städtchen. Das Wetter jedoch bleibt kühl.... und das Internet ist nicht der Hit!


Heute machen wir per piedes einen Ausflug nach Altamira und besichtigen die nachgebaute Höhle, wo Menschen vor 16000 Jahren lebten. Vor 11000 Jahren stürzte das Felsgelände ein und konservierte die zahlreichen Deckenbilder und viele andere Fundgegenstände. Zufällig entdeckte ein Jäger im 19. Jh den Eingang, jedoch vergingen einige Jahrzehnte bis Gelehrte die Höhle anerkennen. Später wurde die ca 5500m2 grosse Höhle der Bevölkerung zugänglich gemacht. Doch bald merkte man, dass durch den Besucheransturm Schaden am Schatz entstand (Atem, Tageslicht). Im 20. Jh baute man die Höhle mit den Deckenbilder von Bisons und anderen Wildtieren für die Bevölkerung originalgetreu nach. Das Museum zeigt mit vielen zusätzlichen Infotafeln und Diashows das damalige Leben auf. 

15.-17.06.15; Santillana del Mar

230 km; CP; € 20.--; N 43.389167/ W 4.109444, 3 Tage


Am Mittag kehren wir zur Lira zurück, machen uns einen kleinen Imbiss und verlassen  Santiago de Compostela über die Nationalstrrasse Richtung Atlantik. Die Pilgerhinweisschilder an den Strassen lassen unsere Gedanken immer wieder nach SdC zurückkehren. Am Abend finden wir in LLUARCA beim Stadion einen guten Platz zum Übernachten. Heute und morgen Sonntag finden Fussballturniere statt, so dass der gut besetzt und überwacht ist.

14.06.15; Luarca

260 km; PP; €0; N 43.53616 /  W 6.53268; 1 Nacht      


Am Abend treffen wir unsere Portugal-Bekannten, Jolanda und Walti auf dem Bus-PP in SANTIAGO DE COMPOSTELA ein und verbringen miteinander den Abend. Da die Beiden die Besichtungen des Pilgerortes bereits gemacht haben, trennen sich unsere Wege am nächsten Morgen. Auf unserem Weg zur Kathedrale begegnen uns viele Wanderer, die teilweise schon mehrere Wochen mit Rucksack, gekennzeichnet mit einer Muschel oder Fahrräder unterwegs und nun am Ziel sind. Vor der Kathedrale gratulieren sich die Ankömmlinge, fallen sich in die Arme und freuen sich über ihre erbrachten Leistungen - und dies zu Recht. 

13.06.15; Santiago de Compostela

155 km; PP; €12; N 42.89560 / W 8.531700; 1 Tag

26.4.-8.5.15; 86.-98. Tag (585 km) Algeciras - Tarifa - Sevilla - Huelva 

Über die N472 fahren wir zurück an Atlantik, nach Huelva zurück und finden einen PP direkt  bei der Kolumbus-Statue. Viele Vogelarten, aber auch Chamäleon, Wildhasen finden das Naturschutzgebiet rund am das Mündungsdelta des Rio Tinto genauso herrlich wie wir. Entlang dem 4 km langen Steg radeln wir in die Innenstadt, besuchen den Markt und decken uns mit fangfrischem Thunfisch ein. Die Stadt hat den grössten urbanen Naturpark von ganz Spanien und ist für sein mildes Klima bekannt.

Von La Rábida, am gegenüberliegenden Ufer stach Kolumbus mit seinen Leuten 1492 ins Meer. Hier liegen die originalgetreuen Nachbauten der drei Schiffe und anhand einem Video wird man in die dazumalige Zeit zurückversetzt.

In Isla Cristina folgen dann drei gemütliche Tage mit Fahrradfahren, Spaziergänge durch den Pinienwald und dem Meer entlang und dem Umräumen in den Stauräumen unserer Lira... - es geht nun nach Portugal.

4.5.15

Huelva; 160km; PP Kolumbus; N 37.21314 / W  6.93980; 1 Tag

5.-8.5.15;
Isla Cristiana; 75km; CP € 16; N 37.20289 / W 7.29992; 3 Tage

 

Falsche Angaben im Flyer von Koordinaten und Strasse führen zu einer nicht geplanten Fahrt mit Lira durch Sevilla. Einheimische erklären uns in spanisch was Sache ist (es kam uns schon lange spanisch vor...) und siehe da.... zentrumsnah gibt es in dieser 700'000 EW zählenden Stadt einen Stellplatz. Die Hitze, 38 Grad macht mir am ersten Tag zu schaffen, so dass wir am 2. Tag frühmorgens gut vorbereitet ('tripwolf ' sei Dank....) mit den Fahrrädern losfahren und bis am Abend die wichtigsten Monumente 'abgeklappert' haben: Plaza España mit dem imposanten Gebäude, grösste gotische Kathedrale der Welt (wie viele anderen andalusischen Gotteshäusern auch auf Fundament einer Moschee gebaut) Stierkampfarena mit Museum, Torre del Oro mit wechselnder Nutzung....
Nun nur noch Tapas und ein Cervezas...

 

2./3.5.15

Sevilla; 55km; SP; 12; N 37.36193 / W 5.99.468; 2 Tage

 

Cadiz ist unsere erste Anfahrstelle auf dem Weg nach Sevilla. Wir schlendern durch den Botanischen Garten und lassen uns im Tavira-Turm (Name hergeleitet vom ersten Wächter: Don Antonio Tavira) die Camara Oscura erklären. Was geht gerade in den Strassen, auf den Balkonen vor sich - fotografieren verboten - es gäbe wohl das eine oder andere indiskrete Bild!  Die Kamera ist genial und hat ein simples Prinzip: dunkles Zimmer, weisse runde Leinwand, in der Decke Oeffnung nach draussen, Spiegel, zwei Linsen. Der PP in Cadiz eignet sich nicht als Schlafstelle, jedoch etwa 50 km vor Sevilla gibt es ein Plätzchen für uns.

1.5.15, vor Sevilla

Maribañez; 165km; frei; N 37.13503 / W 5.88984; 1 Nacht


Zurück in Tarifa besteigen wir mit weiteren 20 Personen und etwa 10 Guides den Katamaran um in der Strasse von Gibraltar den quirligen Delphinen und den über 2 Tonnen schweren Grindwalen zuzusehen. Die Pott-, Schwert- und Finnwalen liessen sich leider nicht blicken und die Orcas finden sich erst zur Sommerzeit ein. Atlantik und Mittelmeer vereinen sich hier ohne sich wirklich zu vermischen, die Gewässer strömen übereinander und Salzhaltigkeit, Wärme sind so verschieden. Daher gibt es hier die hohe Konzentration von grossen Säugetieren.

Schrecklich war, dass Ralph seekrank wurde und die Fahrt über beschäftigt war, den Speisezettel der Tiere zu ergänzen....

28.4.15 am Strand

Conil de la Frontera; 85km; 13 MüM; frei; N 36.27215 / W 6.08983; 1 Nacht

 

In Conil de la Frontera, auf dem super eingerichteten CP Roche steht bei unserer LIRA der Frühlingsputz an .... 

29./30.4.15, CP Roche

Conil de la Frontera; 5km; 175 MüM; €14 (Acsi) ; N 36.27215 / W 6.08983; 2 Tage


In Bolonia an der Costa de la Luz bestaunen wir die riesige, seit 2001 geschützten Düne und die römischen Ausgrabungen. Am kilometerlangen leeren Strand Las Palomas, die Füsse immer vom Atlantik umspült, spazieren wir zur LIRA zurück. Ein weiteres Womo aus dem Aargau haben den PP auch entdeckt und mit Theres und Ruedi rauschten die Stunden mit einem süffigen Malaga, später mit einer Paella nur so vorbei. Spät in der Nacht verabschiedeten wir uns...


27.4.15 vor der Düne  - und seit 1 Jahr leben wir in der LIRA, auf ca 12 qm

Bolonia; 80km; 20 MüM; frei; N 36.08723 / W 5.76744; 1 Tag

 

Zurück in Europa verbringen wir die ersten Tage in und um Tarifa und werfen oftmals einen Blick zurück nach Marokko. Rasch gewöhnen wir uns wieder an die uns vertrauten Annehmlichkeiten, wobei der Überfluss in der westlichen Welt uns bewusst ist und hoffentlich auch bleibt.


In Tarifa streifen wir durch die Altstadt über den Damm hin zur Isla las Palomas. Diese kann von Privaten nicht betreten werden, die Polizei ist stetig vor Ort und kontrolliert die Grenze Europa/Afrika. Im Büro einer Whale-Seeing-Tour schreiben wir uns für einen Ausflug am übernächsten Tag ein. 

26.4.15 PP 

Tarifa; 10km ; frei; N 36.02090 / W 5.59935; 1 Nacht

 

An der Mittelmeerküste in Marokko fühlen wir uns wie in Spanien - wir sind enttäuscht und machen erst kurz nach Tanger Med einen Halt. Spontan fahren wir zum Fährhafen und erreichen noch das 17 Uhr-Schiff. Die ganze Abfertigung klappt hervorragend, ausser dass ein überaus hilfsbereiter uniformierter Marokkaner für seine Dienste (?) 20€ von uns haben will. Wir speisen ihn schlussendlich mit 2 € ab.

 

In Spanien führt unsere erste Fahrt nach E-Los Barrios. Hier  kennen wir bereits die Repsoltankstelle und können unseren Gastank befüllen. 

25.4.15 Tankstelle Repsol 

Los Barrios; 10km; 40 MüM; frei; € 0; N 36.19937 / W 5.51447; 1 Nacht 


23.1.-26.1.15; 81.-85. Tag (300 km) Motril - Algeciras 

Nach gemeinsamen Muscheln sammeln und Frühstück im Strandcafé heisst es von Evi und Fritz Abschied nehmen. Gemütlich fahren wir der Küstenstrasse entlang, machen einen Lira-Waschstopp und kleben noch ein Schweiz-/Suiza-Logo vorne über der Motorenhaube auf. 

Die Nacht verbringen wir auf einem SP westlich Malaga, bevor wir für das WE den CP Estepona anfahren. An der Sonne lassen wir uns von Marokkoberichten inspirieren, erledigen noch Zahlungen und Post.

Da die Steckdosen der LIRA plötzlich keinen Pfuus mehr haben, führt uns der Weg am Montagmorgen in die  Camperreparaturwerkstatt. Anhand des Schemas findet der Elektriker rasch das Malheur und nun steht nichts mehr im Wege, alles Notwendige für die Überfahrt nach Marokko in Angriff zu nehmen.

 

4.1.-19.1.15, Kurzaufenthalt in der Schweiz

Basel - Die Freude war gross, als wir am Flughafen Basel von Tochter und Enkelin mit Transparenten empfangen wurden. Noch bevor wir uns zum Fondue zusammensetzten, lernten wir 'dog' spielen!

Wetzikon/Zug - Am 7.1.15 feierten wir in Wetzikon den 40. Geburtstag meines Sohnes; dann folgte der Lauf zu den Aemtern, zur medizinischen Untersuchung, zum Zahnarzt.

Schon war das erste Weekend da: Ralph's Sohn lud uns am Zugersee zum vorgezogenen Geburtstagsessen seines Vaters ein.
 

Chur - Während dem Tag erledigten wir Pendenzen in der Alpenstadt. Die Abende und Nächte verbrachten wir in der leergeräumten Wohnung, teilten ein schmales Gästebett, jeder klaute dem anderen die Decke - schrecklich...! Schön hingegen war das Treffen mit Marlis und Werner am alten Arbeitsort von Ralph, ein Schwatz mit Bekannten auf dem Camp Chur, Kaffeetrinken mit unseren lieben Nachbarn Claudia und Men. 

Tagsdarauf kam der Cup: Ralph lag flach (krank) und nahm unser Bett bereits am frühen Abend in Beschlag. Ganz ruhig ordnete ich all die Dinge, die zu tun waren, wollten wir doch die restlichen Tage an verschiedenen Orten mit Familie und Freunde verbringen. Zum Glück sprach Ralph auf die Medis der Nachbarn gut an und wir konnten am Mittwochmorgen planmässig die Wohnung verlassen.

TG-ZH-GL - Gut organisiert machten wir uns auf den Weg. Jeder Besuch war einzigartig, wir wurden an manchen Orten aufs Feinste bewirtet, durften in Kreuzlingen, Wetzikon, Betschwanden nächtigen; wir verbrachten unvergessliche Momente mit euch, die eine oder andere Träne rollte... 'danka viel viel mol, liabi Herta, liabi Krüzlinger- und Wetzikerfamilia, liabi Biltener und liabschti Isa mit Manna'. 

Chur - Bei der Wohnungsübergabe in Chur waren 6 Parteien, herkommend aus 4 Kantonen involviert und alles klappte so vorzüglich, einfach genial! (Nicole und Robert: wir wünschen euch viel Glück in eurer ersten gemeinsamen Wohnung😍)

Basel - Ralph geniesst mit seinem Schulfreund 's Priistrummeli und -Pfiffa'! - und ich nutze die Zeit mich von Einzelnen, die ich in den letzten 14 Tage nicht treffen konnte zu verabschieden. Noch einen Tag geniessen wir das Zusammensein mit unserer Baslerfamilie, auch ein Besuch im Zoll durfte nicht fehlen... - und immer mehr vermischen sich Vorfreude auf Marokko und Wehmut des Abschiednehmens. 

Vor Überfahrt nach Montevideo im November 2015 sind wir noch einmal in der Schweiz😘

1.1.-3.1.15, 59.-61.Tag, (0 km) Motril - Malaga 

Heute bekommt LIRA ihr Plätzchen 'in der Kurve' (deutsche Bezeichnung von der Camp-Leitung), da wir am 4.1.15 für 14 Tage in die Schweiz fliegen. 
Die Busfahrt nach Malaga steht schon beim Lösen der Tickets unter keinem guten Stern! Wir sind die ersten am Schalter.... - bis wir dann die Billette hatten, bildete sich eine Riesenschlange! 

Das neue Jahr beginnen wir mit einem Lachsfrühstück, und dann folgt ein letzter Spielnachmittag mit Evi und Fritz.... - liebe Nachbarn, wir verbeugen uns vor euch! Ihr habt das Spielglück gepachtet, sei es im 'Mexikanertrail' oder mit 'Meier/Müller' und seid uns mit spritzigen Sprüchen weit voraus. Wir danken euch für eure Freundschaft und freuen uns mit euch über Motril hinaus in Kontakt zu bleiben.


Ende 2014: Dank an unsere Familie und Freunde

Was lesen wir? In der Schweiz ist der Winter doch noch gekommen! Und wir geniessen die angenehmen Temperaturen in Andalusien und fühlen uns sehr wohl damit! Herrlich ist es jeden Tag gegen 8.30 Uhr den Sonnenaufgang über dem Meer zu beobachten, sich während 4-5 Stunden am Tag bei Sonnenschein draussen aufzuhalten, selbst grosse Wäsche in der frischen Luft trocknen zu lassen, mit Gleichgesinnten zu plaudern - ein wirklich schönes Leben. Dies erleben zu dürfen, dafür sind wir dankbar.

Den Entschluss, unser Haus aufzugeben und mit dem Womo zu reisen, haben wir bis heute nicht bereut, wir haben viele Schönheiten hier in Andalusien gesehen und fiebern bereits unserer Rückkehr nach Spanien entgegen, es geht dann ja schon bald nach Marokko!

Es gilt unserer Familie und unseren Freunden zu danken! Schön, dass ihr uns in vielen Dingen so selbstverständlich von der Schweiz aus unterstützt, wir immer wieder News erhalten, an eurem Leben teilnehmen dürfen -  und wir wissen, dass wir bei euch immer Rückhalt finden. DANKE - A dicki Umarmig und a herzlichla Dank an Alli.

27.12.14-31.12.14., 54.-58.Tag, (0 km) Motril - Nerja - Motril

Den letzten Tag im Jahr wollen wir etwas unternehmen. Mit öV geht es von Motril nach Nerja, ein Küstenort und etwa 70 km von unserem Camp entfernt. Die Engländer müssen sich hier wie zu Hause fühlen, alle Angebote werden in ihrer Sprache angeboten und in jeder Ecke findet sich ein Pub. Unser Ziel ist jedoch der 'Balkon de Europa', eine wunderschöne Aussichtsplattform und dazu noch dieser Sonnentage! Was kann man sich schöneres wünschen? Mit dem letzten Bus fahren wir nach Motril zurück und müssen dann noch einen Fussmarsch zum Camp machen, da an Silvester auch die Buschauffeure feiern dürfen....

24.-26.12.14, 51-53.Tag, (395 km) Almerimar - Guadix - Almerimar - Motril

Die A92 führt uns auf ein Hochplateau nach Guadix, das auf knapp 1000m hoch liegt. Hier, Partnerstadt von Buenos Aires wollen wir uns die Erdwohnungen (Casas Cuevas) ansehen. Lira wird parkiert und wir laufen los....
Die Sonne brennt, die Blase drückt und der Hunger stellt sich ein, 'notgedrungen' kehren wir in der weit und breit einzigen 
Gaststätte, einer Bar ein. Nun merken wir erst, dass wir die abgemachte Zeit zum Weihnachtsskype verpassen und entschuldigen uns eiligst bei unserer Basler Familie.

Danach geniessen wir uns 'Menu del dia' und gestärkt machen wir uns auf den weiteren Weg. Nach einigen Minuten erreichen wir unser Ziel und erblicken die durch Erdwälle fantastisch beschützen Häuser mit ihren weissen Fronten und den Kaminen. 
Am Abend finden wir uns wieder in Almerimar ein und fahren am nächsten Tag, nach ausgiebigem Küstenspaziergang und Schwatz mit Fritz und Hedy und dem Luzerner-Ehepaar zurück auf den Camp Poniente in Motril.

23.12.14, 50.Tag, (95 km) Motril - Almerimar (Ejido, Playa Limpia) 

Liebe Familie und Freunde

ein lieber Weihnachtsgruss aus Almerimar!

Heute morgen haben wir uns kurzfristig entschieden unsere Bekannten aus Playa de Aro, welche  seit Wochen freistehen, zu besuchen.


Nach kurzer Visite im Lidl von Motril sind wir den eingegebenen Koordinaten gefolgt und sind auf einem der vielen freien Stellplätze an der östlich von Motril gelegenen Küste gefahren. Hier haben wir wohl nicht 'unsere Wilden' (so nennen sie sich) gefunden, jedoch Alt-Motril-Camper und das war lustig. Dieses Paar aus Gummersbach (D) kennen viele Leute, die zurzeit auf dem Camp Poniente weilen. So haben wir erfahren, dass auch andere Motril-Womofahrer Auszeiten vom Platz brauchen und hierher auf den Stellplatz fahren. (hahaha)

17.12.-22.12.14, 44.-49.Tag, CP Playa del Poniente (Costa del Tropical)                                          

Durch den Camp organisiert, brachte uns am 21.12.14 ein kleiner Personenbus nach Los Tablones, wo die jährlich Aufführung 'Belen Viviente en los Tablones' stattfand. 

Wenn wir zu Beginn des Anlasses auch nicht verstanden, warum wir -entgegen allen spanischen Grundsätzen- die Eingangsschlange etwa 40 Minuten vor Beginn der Aufführung anführten, so war spätestens bei der Rückfahrt um ca 14.15 Uhr dies allen klar! Nun standen die Autos Schlange, um die schmale Zufahrtsstrasse Nach Los Tablones hochzufahren und dann galt es ja noch einen Parkplatz zu finden!

Toll war es dann mit Oeffnung der Veranstaltung gemütlich dem Hang entlang runterzugehen und alle von Mensch und Tier dargestellten Szenen der Weihnachtsgeschichte zu folgen. Die Fotos sind auf Facebook 'LiRa' eingestellt.

... und für mich persönlich wichtig: auch ein verletzter Engel zeigt Güte....! (Engel mit Gipsfuss)


Wer Lust hatte sich am Freitag 19.12.14 auf der Terrasse des Camprestaurants gemeinsam auf Weihnachten einzustimmen, hatte eine Speise aus seiner Heimat zu offerieren. Aus der Schweiz war auf der Theke zu finden: Käse-Wurstsalat, Birchermüesli und Schinkengipfeli. 
Auf dem Camp sind vorallem die Nationen D; A; NL; CH; F; S vertreten. Alle durften nach Lust und Laune von allem probieren; die Köstlichkeiten mundeten super fein. Die Darbietungen der Weihnachtslieder aus einzelnen Ländern - zuletzt gemeinsam die Lieder 'Veinte cinco de Diciembre, fum fum fum' und 'Campagna sobre campagna' leiteten dann den unbeschwerten Nachgang 'das Tanzen' ein, bis dann nach und nach sich die Tische resp die Terrasse sich leerte.

 

Nach den frischen Tagen im Landesinnern begrüsst uns ein sonniger Tag und wir können auf dem Camp draussen  frühstücken! Danach galt aber unsere Aufmerksamkeit unserer Lira, welche innen von mir und aussen von Ralph auf Vordermann gebracht wurde. 

...'on the road' lockt mich... Täglich gibt es jede Menge Entscheidungen zu treffen und aus den gemachten Erfahrungen und Erlebnisse ergeben sich immer wieder gute Gespräche.


16.12.14; 43. Tag (100 km) Trevelez (Jamòn, mhhh) - Las Alpujarras - Motril

Fitnessprogramm: durch enge, steile Gassen von Trevelez bis  auf 1700m, zum Aussichtspunkt 'Era El Fuerte'! Hier erklärt die Schautafel gut, warum gerade Trevelez für die Salzung und Trocknung der Schinken Tradition hat.
Wieviel Serrano und Iberico besorgen wir uns? Wie bringen wir die Leckereien im Januar nach Hause? Eine Stunde später stellen wir fest: so viel Schinken haben wir wohl in unserem Leben das erste und letzte Mal gekauft.😉 

Zurück führt uns die schmale A4117 über die Orte Cádir, Torviscór  den 'Las Alpujarras' entlang. Die Vegatation trotzt hier den kargen Bedingungen, sensationell sind die Ausblicke in die Täler, zurück lassen wir die Sierra Nevada mit frisch verschneiten Hängen. Es folgt die A348 und wir sind nur noch ein Katzensprung vom Camp entfernt. Das Meer liegt nach gut zwei Stunden vor uns und 1500 Höhenmeter hinter uns... 


Lieber Ralph, in den letzten sechs Tagen durften wir wunderschöne Orte von Andalusien kennenlernen und sind, dank deiner vorsichtigen und vorausschauenden Fahrweise, nach 1'105 km wieder unfallfrei und mit vielen neuen Eindrücken 'auf unserem Camp' angekommen, es war super schön!
- ich danke dir.


15.12.14; 42. Tag (225 km) Priego de Córdoba - Granada - Trevelez

Über die Querverbindungsstrasse A336 nach Alcalá la Real und weiter auf der A432 erreichen wir Granada. Begleitet werden von Olivenreservatet. Da sich die Sonne nicht zeigt, ändern wir unseren Plan und besuchen Trevelez am Fusse der Sierra Nevada, anstatt die Alhambra in Granada. Kurve an Kurve gehts bergan, immer enger werden die Strassen (A4130/4132); sieht man dem Fahrweg entlang, verschwindet die Route jeweils im Hang. Ist dies am Horizont nun ein weisses Dorf oder Schnee? - beides!


Trevelez -Sackgasse-, liegt etwa auf 1500-1700m,

die höchsten Berge der Sierra Nevadas ragen über 3400 müM hinaus. 


14.12.14; 41. Tag (105 km) Córdoba - Baena - Priego de Córdoba

Wir verlassen Córdoba gegen Mittag, nehmen die Routa de Califato und machen Halt in Priego de Córdoba. Auf beiden Seiten der Nationalstrasse 432 und 333 sehen wir Olivenfelder, die knorzigen Bäume sind schwer behangen mit grünen oder schwarzen Früchten. Sämtliche Hügellandschaften sind aufgeforstet mit jungen Olivenbäumen in allen Jahrklassen. Die Stadt Priego de Córdoba heute, am 3. Adventssonntag wie ausgestorben, ist ein krasser Gegensatz zur gerade erlebten pulsierenden Stadt Córdoba. 


13.12.14; 40. Tag (5 km) Córdoba (Stadtcamping)

Die Andalusier unterhalten sich gerne laut, dies haben wir in der Nacht mitbekommen und da zudem noch Regen angesagt ist, wechseln wir auf den Stadtcamp 'El Brillante'. 

Den Tag verbringen wir mit dem Besuch von zwei grossen Bauwerken, Alcázar de los Reyes Christianos aus dem 14. Jh mit den wunderschönen Bädern nach maurischem Vorbild und danach die Mezquita/Kathedrale, aus welchem gerade ein frischvermähltes Paar trat und von vielen illustren Gästen erwartet wurde. 

Der maurische Herrscher Córdobas begann mit dem Bau der Moschee im Jahr 785. Um die erste Jahrtausendwende erreichte die Mezquita nach drei grossen Erweiterungen ihre heutige Aussenmasse und wird von über 1000 Säulen getragen. Da den Christen das märchenhafte Gebetshaus gefiel, nutzten sie nach der Eroberung von 1236 die Moschee als Kirche und während den nächsten 300 Jahren begnügten sie sich einzelne Kapellen einzufügen. Auf Drängen des Bischofs Alonso Manrique wurde dem Gotteshaus im 16. Jh noch eine Renaissance-Kathedrale eingepflanzt.  


12.12.14; 39. Tag (140 km) Antequera - Córdoba (Stadtstellplatz) 

Eine gut ausgebaute Autostrasse führt von Antequera zur 330'000 zählenden Stadt Córdoba. Nur einzelne Ortschaften, wie Oasen in einer Wüste, sind in den weiten Olivenwäldern zu erkennen. Oh Schreck, die Stadt begrüsst uns mit Nebel; doch nur wenige Minuten später durchbricht die Sonne den Schleier und sehr schnell wird es wärmer. Wir besuchen die seit 1911 ausgegrabene Ruinenstadt Azahara des Kalifenreichs von  Al-Andalus aus dem Jahr 929 nChr. und versetzen uns in ein Märchen aus Tausendundeinernacht. Allein in dieser repräsentativen Königsstadt lebten dazumals etwa 38'000 Personen. Die kunstvolle Architektur mit den vielen grossartigen Bogen und deren Strukturen begeistert uns. 

11.12.14; 38. Tag (180 km) Teba - Alozaina - Chorro - Antequerra 

Zusammen mit Einheimischen lassen wir uns unser Frühstück an der Bar des 'El Méson del Diego' mit einem feinen 'pan con jamon' und 'café solo y café con lecce' schmecken. Danach folgen wir den Wegweisern nach Alozaine, umfahren von der anderen Seite die Sierra de las Nieves, welche terrassenförmig mit Oliven- und Orangenplantagen bestückt sind. Immer wieder sind wir beeindruckt wie aus dem Nichts entweder auf einer Höhe oder in einem Taleinschnitt ein weisses Dorf zu sehen ist und so machen wir einen kurzen Abstecher nach Tolox mit dem kleinsten Kreisel, den wir je gesehen hatten!

Das anschliessende Suchen der Höhlenhäuser von Jolox bei Alozaine lohnte sich. Wir geniessen das einst gewonnene Ragusa aus der Schweiz und beobachten von der alten Brücke aus wie ein altes zähes Männchen mit seinen fünf Ziegen einen steilen, unwegsamen Weg zurück zu seinem kleinen Haus, gleich neben den Höhlen stieg. 

Danach führte uns der Andalusienführer auf sehr schmalen Nebenstrassen in eine andere aufregende Landschaft bis hin zu der filigranen Eisenbahnbrücke von Chorro, die in schwindelnder Höhe zwei gigantische Felswände verbindet. Ein polnisches  Autostopperpärchen erzählt uns danach auf dem Weg nach Aloa, der Zug fahre täglich drei Mal von Malaga nach Cordoba am hochangelegten kleinen, in die Felswände gehauenen Gehweg 'Caminito del Rey' vorbei, von wo aus mutige Kletterer die steilen Felsen erklimmen. Ein Rundgang durch den historischen Teil von Antequera und Einkauf einer grossen Geschenkspackung feiner 'Artisan-Weihnachtsgebäck' rundete unseren ereignisvollen Tag ab.


10.12.14; 37. Tag (185 km) Torremolinos - Ronda - Teba 

Eine gut ausgebaute, kurvenreiche Strasse führt uns von Marbella ins Landesinnere am Parc National de las Nieves entlang auf die Ebene Puerto el Madroño, 1065 müM, wobei Vegetation und Wetterstimmungen sich andauernd wechselten. Nach gut einer Stunde erreichten wir Ronda, eine Stadt, die sich auf einem Felsplateau ausbreitet und durch eine 165 m tiefe und bis 80 m breite Schlucht zweigeteilt ist. Die Puente Nuevo aus dem 18. Jh verbindet die beiden Stadtteile.


Es gab viel für zu besichtigen und bei einem Aussichtspunkt hoch über der arabischen Badeanstalt gesellte sich ein älterer Señor zu uns, erzählte uns von den Mauren, den katholischen Königen und zeigte uns viele geheimnissvolle Wege durch Parkanlagen. 

9.12.14; 36. Tag (170 km) Motril - Torremolinos             

In Benalmadena verabredeten wir uns mit Martina aus dem Glarnerland, welche von Zeit zu Zeit Torremolinos,  ihre Heimat besucht, zu einem ausgiebigen Essen. Die Zeit des gemütlichen Beisammenseins verging sehr schnell, gab es doch viel einander aus den letzten Wochen zu erzählen.  Nach der Rückfahrt nach Torremolinos verabschiedeten wir uns und freuen uns auf ein Wiedersehen im Januar 2015 in der Schweiz. Nachher fuhren wir den vom Navi als SP bezeichneten PP in einer ruhigen Gegend, nur wenige Meter vom Meer entfernt an.

            Der Wind, der Wind...

24.11.-8.12.14, 21.-35.Tag, CP Playa del Poniente (Costa del Tropical)                                          

Der 8. Dezember ist in Spanien ein Feiertag und das Camprestaurant lädt zum grossen Paellaessen ein! Bei herrlichem Sonnenschein geniessen wir das Nationalgericht, dazu mundete der Sangria herrlich. Am Nachmittag spielen wir mit unseren Nachbarn aus Oesterreich das Mexicaine-Domino mit 92 Steinen; es geht sehr lustig zu und her, das Spiel zieht sich in die Länge, es wird kühler und kühler.... Dann heisst es tschüss sagen, morgen fahren wir los um eine weitere Region Andalusiens zu erkunden und werden dann in etwa 5-7 Tagen wieder auf den CP Playa del Ponientes zurückkehren.


Nur eine wenig befahrene Strasse trennt uns vor der Promenade und dem    dahinter liegenden Meer. Der CP wird von Camper gerne als Winterplatz gewählt und so kennen sich viele Leute über Jahre hinweg; wir 'Reisende' wurden trotzdem herzlich empfangen. 

In den vergangen Tagen haben wir nebst  Spanischlektionen, Kochkurs auch mit dem Fahrrad das Städtchen Salobrena mit seiner geschichtsträchtigen geschichtsträchtigen Burg besucht und konnten einen fantastischen Ausblick aufs Meer und das Hinterland geniessen.

Andalusien - Playa del Poniente
Das schöne Morgenrot gestern morgen, verhiess leider nichts Gutes (Danke Guy für das tolle Foto), der Regen liess nicht lange auf sich warten! Nur gut, dass sich der Himmel immer wieder aufhellte, die Sonne die Temperaturen schnell steigen liess und es so immer Gelegenheit für einen Schwatz gab, so auch mit den 'Eschener', die meine Schwester kennen - die Welt ist ja so klein....

23.11.14, 20. Tag (200 km) Cabo de Gata - Motril (Costa del Tropical)                                          

Frei stehen und dann noch Brötchenservice - das ist nicht nur Sonntag - nein, geradezu Weihnachten!
Noch ein Strandspaziergang, die Füsse im Meer planschen und dann fahren wir über Algeria nach Almprimar, schauen uns die von unseren Peniscola-Bekannten beschriebenen 'Wildcamper' und den SP am Leuchtturm an.
Doch unser Ziel ist 'unser' Camp Playa del Pointe in Motril, wo wir über die Weihnachtstage bleiben wollen. 

22.11.14, 19. Tag (200 km) 🌞ANDALUSIEN                                          Calnegre - Vera - Gabo de Gata (Parque Natural / Golfo de Almería)

Da der SP Oasis al Mar in Vera, an der Pforte Andalusiens, oftmals in Berichten erwähnt wird, statten wir diesem SP einen Besuch ab. Der Platz hat weder Ambiente noch sanitäre Einrichtungen, Wifi nur gerade beim Empfang. So schätzen wir danach den feinen Kaffee in einem einheimischen Bistro, offeriert mit Orangenjus und Bisquit für € 4.20.

Währenddem sich Ralph mit neuen Sicherungen für das Ladegerät der Autobatterie in einem Michelin-Zubehörgeschäft eindeckt, finde ich im Reiseführer Cabo de Gata-Nijar in einem Naturpark am südlichen Ostzipfel. Auf dem Weg dahin lassen wir uns feine Pulpos de Gallego schmecken und verbringen den Nachmittag mit einer Spritzfahrt zum Observatorium Punto Gaba. Danach geniessen wir den Strand und vereinbaren mit weiteren Campeure die Nacht frei zu stehen.


21.11.14, 18. Tag (220 km) Los Ramos - La Manga - Calnegre (Costa Blanca)

Im 40 km entfernten La Manga (zwischen dem Meer Menor und dem Mittelmeer) auf der 16 km langen Landzunge fahren wir zwischen Manhattan-Bauten bis zur Seufzerbrücke. Nach dem Frühstückshalt bei Wildcampern an einem Badestrand, verlassen wir den Landstrich Richtung Mazzaron und nehmen den kleinen Übergang 'la Cuesta' auf 352 müM mit dem CP 'Las Torres', den auch Schweizer als Winterquartier bevorzugen. Unsere Fahrt führt uns weiter, vorbei an Olivenhaine und an sehr grossen Treibhäusern bis zum SP in Calnegre, einem verschlafenen Dorf. Nicht dass dieser Platz unser Gefallen findet,  doch der Magen meldet sich. Klar ist für uns - morgen geht es weiter!

20.11.14, 17. Tag (70 km) Los Ramos - Murcia - Los Ramos

Da unser Wasserhahnen in der Küche wiederum nicht (oder immer noch nicht) funktioniert, wir zudem Gas nachfüllen und Lebensmittel/Getränke einkaufen wollen, haben wir uns gestern bereits nach einer Camper-Reparaturwerkstätte und einer LPG Tankstelle erkundigt. In totaler Eupherie, weil der Mechaniker im Nu das Malheur beim 'grifo' beheben konnte, haben wir gleich die uns bekannte Strasse für das LPG im Navi  eingegeben....- doch dieses führte uns in die gleichnamige Strasse im nächsten Ort..., wie sich dank eines Ortskundigen herausstellte. Dieser nahm dann kurzerhand auf dem Beifahrersitz platz und lotste uns zurück nach Murcia. Als 'Entlöhnung' nahm unser Retter lediglich eine Tafel Schweizerschokolade an. Die spontane Wegbegleitung bleibt uns in guter Erinnerung - Muchos gracias!.

19.11.14, 16.Tag (270 km) Bétera (Valencia) - Los Ramos (Murcias)

Heute geht es Richtung Murcia, eine Stadt ca.50 km landeseinwärts- und nehmen zuerst die kostenfreie Autopiste A7, wechseln dann auf A35, später auf die A31. Beidseitig der Strassen begleiten uns grosse Zitrusplantagen, doch liegt auch leichter Dunst in der Luft. Letzteres hatten wir auf den bis heute gefahrenen Land- und Nationalstrassen nie. Plötzlich liegt eine sehr karge weite Fläche vor uns, in der Ferne sehen wir Anhöhen und direkt an der Fahrbahn steht ganz allein ein Riesengefängnis mit dickem Maschendraht umgeben, Polizeiautos stehen davor. Das Schloss Sax lädt uns zu einem Spazier-gang ein, dann auf der anderen Seite geht es über steile Treppe runter in den alten Dorfkern. Um die Mittagszeit kommen wir auf dem SP Huerta de Murcia, mitten in einer Zitronenplantage an.

18.11.14, 15. Tag  (0 km) Bétera (bei Valencia)

Der SP Bétera ist nicht nur für den Besuch von Valencia der Hit, sondern auch um all seine Siebensachen in Ordnung zu bringen. Die Parzellen sind grosszügig bemessen, die Samitärenanlagen, Waschraum, V&E-Station sehr gut ausgerüstet - und ein schnelles Gratis-WiFi. So nutzen wir beide diese Angebote.... und korrespondieren mit unseren Lieben zu Hause zu korrespondieren (@Yvonne: danka vielmol für dia schnelli Poschtzuastelliga; @Carmen: super, jetzt hesch du jo din Traumjob!). 

17.11.14, 14. Tag  (40 km) El Saler - Bétera (nördlich von Valencia)

Fluchtartig verlassen wir den SP El Saler (zu windig, zu viel Strassenlärm, unfreundliche Rezeption) und nehmen die Fahrt zurück nach Bétera, ca 1/2 Std von El Saler entfernt, in Kauf um Valencia zu besichtigen. Gegen Mittag sind wir für die Stadtbesichtigung bereit. Der SP ist nur 5 Minuten von der Metro entfernt, welche uns in ca. 25 Min. Fahrt zum Ausgangspunkt führt; es ist die Station 'Angel Alimera'. Von hier aus besuchen wir fantastische Kirchen und Bauten (Iglesia di San Augustin, Iglesia y Torre de Santa Catalina, Basílica Virgen de los Desamparados) und geniessen die herrlichen Plätze, Pl. de la Reina, Pl. de Ayuntamiento, Pl. Redonda. Natürlich darf ein Marktbesuch mit Kauf von Serrano-Schinken, feinen Backwaren u.a. nicht fehlen. Heute versucht Ralph die Spezialität, warme Schokolade mit Churros, ich begnügte mich mit einem frischgepressten grossen Glas Orangensaft (auf der Plaza de la Reina liess ich mir bereits eine Glacé schmecken😛)

16.11.14, 11.-13. Tag (220 km) Péniscola - El Saler (Golf de Valéncia) 

Auf dem SP hatten wir regen Kontakt mit einigen Womofahrern und wir wurden in kurzer Zeit in viele Geheimnisse dieser Spezie eingeweiht. So trafen wir das Paar von Vilafranca, welches letztes Jahr mit den 'Überwinterungen' im Süden begann und wissen von Uwe und Brigitta welche Strategien rund um Almeria al Mar zu entwickeln sind, will man zu den Freistehenden gehören.

Aus einem Internetkontakt heraus trafen wir Rudolf und Margot, welche uns ihre Marokkofahrt aufzeigen und wir beschliessen, uns ein 'Miteinander' zu überlegen. Am Freitagabend fand zudem ein Paellaessen und Tanz statt und wir sassen bis in Morgen hinein mit Gleichgesinnten zusammen und tauschten Campererlebnisse aus.

Am Sonntagmorgen war dann ein richtiger Aufbruch auf dem SP, die einen rüsteten sich für die Anfahrt ihres Winterscamp, andere wollten die Küste .... erreichen und unser Ziel war es nach Valenzia zu fahren. Wie bereits in Plajta de Aro sind auch hier Einige, die La Volta für die nächsten Wochen ihr Zuhause nennen.



13.-15.11.14, 10.-12. Tag (175 km) Vilafranca - Péniscola (Costa dels Tarongersí) 

Gegen Mittag entscheiden wir unseren 'Nachbarn' zu folgen und den Küstenort Peniscola anzufahren. 

Entlang der N 340 haben wir schönen Ausblick auf die Hügelzüge, Serra de la Creu, Serra de Cardò und Serra del Boix, bevor wir dem Delta de l 'Ebre entlang nach St Carles und weiter nach Peniscola fahren.

Am späteren Nachmittag radeln wir am Meeer entlang und  sehen in einiger Entfernung auf einem kleinen Hügel, direkt am Meer ein Schlosss stehen, welches wir nun besuchen wollen.

Das Schloss, Papa Luna, umfasst eine richtige kleine Stadt und so schieben wir unsere Fahrräder über die steile Klopfsteinstrasse hinauf und erkunden die verwinkelten Gässchen mit den schmalen Häuser. Da es bereits eindunkelt drängt die Zeit und es heisst zum SP zurückzufinden.


12.11.14, 9. Tag (60 km) Barcelona - Vilafranca del Penedès (an der N 340) 

Der Wetterbericht stimmt, blauer Himmel erfreut uns und so marschieren wir bereits um 8 Uhr los. Es geht zum Plaza Espagna, zum Plaza Catalugna bevor wir in der Rambla unser Tempo mässigen und uns in der Markthalle mit frischen Säften, feinem Brot und Jamon Serrano stärken. Im ältesten Stadtviertel Bari Gotic kehren wir in einem typischen katalanischen Kaffee ein und staunen über die süssen Angebote. Dann folgt der Besuch der Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia, bevor uns die Metro zum Plaza Espagna zurückbringt. Über die schönen Plätze spazieren wir hinauf zum Montjuîc und werfen immer wieder einen Blick zurück auf Barcelona.

Unseren heutigen SP, etwa eine Stunde von Barcelona entfernt, haben wir über das App gefunden uns stehen neben einem Oldtimer Womo (Pegasus), einem Deutschen und einem Belgier.


11.11.14, 8. Tag (125 km) Platja de Aro - Barcelona (Costa Daurada) 

Heute wollen wir einen Platz anfahren, das gute öffentliche Verbindung nach Barcelona bietet. Bevor wir zur Küstenstrasse aufbrechen, gibt es noch einen Halt im Declathon Platjo de Aro, wo wir in 'unserer Internecke' nochmals die Emails anschauen.  Die kurvenreiche Strasse an der Costa Brava bis nach Lloret de Mar gibt uns immer wieder freie Blicke zu leeren Stränden. Da wir den SP in Mataró nicht finden, entscheiden wir uns direkt nach Barcelona, zum überwachten PP für Bus und Tourismo zu fahren.

Kaum parkiert, beginnt es zu regnen und das zum ersten Mal nach Verlassen der Schweiz. Wir lösen Tickets für die Sightseeingtour und lassen uns durch die Stadt chauffieren. Als unser Bus zur zweiten Runde ansetzt, steigen wir aus und spazieren durch das spanische Dorf, das unweit des Busparkplatzes liegt.  

 

9/10.11.2014; 6./7. Tag E-Platja d'Aro (Girona)

 

 

Am 7. Tag sollst du ruhen.... -

dies ist den Reisenden nicht immer gegönnt!

 

Oelspritzer an der Eingangstür verheissen nichts Gutes und Ralph stellt auch gleich fest, dass wir allgemein Oel verlieren. Dies vermiest uns den Sonntag und heisst dann für uns am Morgen des 7. Tages eine Fiatgarage aufzusuchen und den Störenfried orten zu lassen.

 

Nach fast zwei Stunden ist der Spuk vorbei - der Oelfilter war's!

8.11.2014; 5. Tag 38090 km (122 km) F-Lagrasse - Perpignan (Midi-Pyrénées-Orientales) - E-Portou - Perlada - Platja d'Aro (Girona)

Wir fahren über die 'Route des Vins' der Region Auge, frühstücken im Weingebiet 'Vingau/ Tautavel' mit Absicht gleich nach der spanischen Grenze einen SP anzufahren. Im historischen Städtchen Perlada (E), wo im Schlossgarten Storche angesiedelt werden, spazieren wir durch die engen Gassen und geniessen in einem Strassencafé feinen Kaffee.

Da in Reiseberichten der öffentliche PP als SP beschrieben wird, beschliessen wir nach  Platja d'Aro weiterzufahren. 

7.11.2014; 4. Tag 37820 km (210 km) Avignon- Nîmes- Montpellier- Béziers– Lagrasse, südöstlich von Carcasonne (Languedoc Roussillon)

Auf unserem Morgenspaziergang der Rhône entlang sehen wir, dass der Fluss vor kurzer Zeit über die Ufer trat und auch unser Camp im hinteren Teil arg betroffen wurde.

Unser heutiges Tagesziel, Lagrasse haben wir gestern Abend anhand unseres Stellplatz-App (schönstes Dorf in Frankreich) festgelegt und wollen -wie bis anhin keine Autobahn nutzen.
Unser Navi führt uns am Stadtrand von Nîmes und an der lebendigen Studentenstadt Montpellier vorbei. Wir sehen einzelne  Flamingos am Languedoc, nehmen dann die Route landeinwärts Richtung Béziers und fahren durch eine raue Gegend auf schmalen Landstrassen unserem Etappenziel Lagrasse entgegen.

6.11.2014; 3. Tag 37647 km (173 km) Tournon-sur-Rhône - Montélimar - Orange - Avignon (Provence-Alpes-Côte d'Azur)

Erstmals seit unserer Abreise begrüsst uns bereits am frühen Morgen blauer Himmel. Kurz nach Montélimar besuchen wir zeitgleich mit der örtlichen Feuerwehr die grossartig angelegte Krokodil- und Schildkrötenfarm. Die Patrouille wird fachmännisch angelernt wie Schlangen und kleine Krokodile einzufangen sind.

Von Orange führt uns die Route 'Côte du Vins' über Château-Neuf-du-Pape (wo wir im Andenken an Ralph's Papa einen feinen Rotwein im Schlosskeller kaufen- nach Avignon. Hier quartieren wir uns auf dem CP Bagatelle ein, welcher nur mit einer Brücke vom Zentrum entfernt ist. Nach ausgiebiger Stadtbesichtigung (Kathedrale, Pont Saint Bénézet) lassen wir uns im Restaurant du Théatre mit einem kleinen Abendessen verwöhnen und versuchen uns im Facebook zurechtzufinden (Carmen, danke für die prompte Starthilfe)


5.11.2014; 2. Tag 37448 km (199 km) Annecy - Chambéry - Tournon-sur-Rhône bei Valence  

 

 

 

Da es weiterhin leicht regnet, verzichten wir die Route Napoleon zu fahren und nehmen nach Chambéry die D 1006, welche uns durch den Parc National de Chartreuse nach Voiron führt.


Am Eingang der Grotte St. Christoph machen wir Halt und spazieren zum Eingang hoch.


Gegen 17.00 Uhr erreichen wir den SP Tournon-sur Rhône und erkunden noch das Städtchen, bevor wir uns eine feine Gemüserösti bruzzeln.


4.11.2014; 1. Tag 36990 km (458 km) Chur - Zürich - Bern - Genf - F-Annecy (Rhône-Alpes)

 

 

 

 

Ohne Frühstück fahren wir von Chur über die Autobahn nach Zofingen, wo nicht nur wir sondern auch LIRA Durst verspürt.

Der nächste spontane Halt ist dann auf der A1 nach Payerne, wo wir vom Mackaffee Wifi und ein Getränk offeriert bekommen. In Genf passieren wir die Grenze zu Frankreich und fahren auf der D 14 bei leichtem Regen und Abendverkehr nach Annecy zum SP.  


 


 

Wir danken unserer Familie (herzlichen Dank an Yvonne in Wetzikon), unseren Freunden und Bekannten für eure stete Unterstützung, damit wir unseren Traum -eine Langzeitreise mit unserer LIRA- verwirklichen können. Ihr seid in unseren Gedanken immer auf der Reise mit dabei.

 

3.11.2014; Vortag unserer Langzeitreise

Die Wettervorhersagen verheissen nicht gerade das Gelbe vom Ei und trotzdem kann dies unserer Freude zum Aufbruch nichts anhaben.
Unsere umfangreichen Vorbereitungen sind abgeschlossen, jetzt ist unser Womo 
für lange Zeit unser Zuhause (LIRA - üses Dahai uf Zyt) . Unsere erste Etappe führt uns nach Andalusien,  wo  wir uns ca. Ende November 2014 für einen Monat einquartieren.


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Kommentare: 12
  • #1

    LIRA (Montag, 01 Dezember 2014 16:49)

    salü zämä mir freuet üs immer wenn mir öbis nüs über üch chänd lesen super Homepage liebi grüess us Betschwanden

  • #2

    Ziegler (Mittwoch, 03 Dezember 2014 22:36)

    Wir freuen uns, die Reise macht ja sichtlich Spaß, Wir haben letztes Jahr auch Spanien bereist, und nun kommen viele Erinnerungen, Barcelona, Valencia usw. usw. Weiterhin eine gute Zeit mit vielen tollen Erlebnissen wünschen Euch, die 2 Camper vom Fitnesszenter in Chur

  • #3

    Isä (Sonntag, 14 Dezember 2014 16:02)

    hallo zämä ihr händs wider u schön gmacht de Homepage isch super mir freuet üs immer wider vu üch tskörä üch gats sicher guet das gset mä üch aaaaa lg us Betschwadned

  • #4

    Carmela und Jock (Samstag, 24 Januar 2015 00:34)

    G'day Wandervõgel!!
    Looks like you're loving life :-D

    Wem sin Traum isch das nit, in dr Weltgschicht uma dszigünera!!!

    Miar sind wieder mol im Umzug, haltens kum 3 Mönet am glicha Ort us-hehe. Sind in Manly nördlich vu Sydney. Fanga nögst Wucha an dr German International School a schaffa. SInd denn im July wieder zruck :-D Jock au bald fertig mim Studium.
    Gnüssends und liabsti Grüass x

  • #5

    Alisia Priolo (Mittwoch, 01 Februar 2017 15:15)


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  • #6

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  • #7

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  • #8

    Tammi Scheuermann (Dienstag, 07 Februar 2017 08:31)


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  • #9

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  • #10

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